Lofoten – Eine gefährliche Wanderung (2/2)

Im zweiten Teil des Lofoten-Trips haben wir uns die schwierigste Wanderung der gesamten Inselkette ausgesucht. Und am Ende riss plötzlich unverhofft der Himmel auf. Viel Spaß beim Lesen!

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Nusfjord ist ein idyllischer Ort auf den Lofoten. Lofoten heißt auf Deutsch übrigens „Der Luchsfuß“, die Inselkette sieht mit viel Phantasie aus der Luft tatsächlich so aus.

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Am Nachmittag starteten wir unsere Wanderung zum Reinebringen. Es ist die anspruchvollste Besteigung eines Berges auf die Lofoten. 600 Höhenmeter bei extremer Steigung, empfohlen die Besteigung mit Hilfe eines Guides bei gutem Wetter.
Hatten wir beides nicht, doch wo ein Wille ist, da war auch ein Weg, oder? IMG_9464

Kein Weg, hin und wieder ein paar Fußstapfen, rutschig, überfroren und sehr wenig Halt. Bei 2/3 der Strecke wurde es schlagartig zu krass. Ich gebe eigentlich nie auf, doch Steve und ich hatten im Vorhinein besprochen – sollte einer ernsthafte Bedenken haben, würden wir den Aufstieg abbrechen. Und so taten wir es auch.

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Diese Niederlage mussten wir hinnehmen, doch das ist auf jeden Fall ein Grund irgendwann wieder hierherzukommen und dann endlich den Reinebringen zu bezwingen!

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Einfach herrlich diese Hütten, oder?IMG_9507

Shoutout an Ucon Acrobatics für die geilen Backpacks!IMG_9514

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An unserem letzten Tag fuhren wir wieder gen Norden und nahmen noch diverse Sehenswürdigkeiten mit. Auf dem Plan stand ebenfalls die Besteigung des Kongstinden.

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Nach 4 Tagen mit täglich 15km Wanderungen war das ein intensiver Abschluss.
Während des Aufstiegs hatte ich zeitweise das Gefühl, ich liefe eine Schwarze-Skipiste hinauf. Auch bei diesem Aufstieg ringte ich immer wieder mit mir. So weit noch? Bei dem Gefälle? Man erklimmt einen Hügel, denkt das Ziel ist in greifbarer Nähe, doch direkt dahinter tut sich die nächste Kuppe auf. Doch im Team schafft man das. Und es lohnt sich immer wieder.

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Auf dem Weg nach Harstad hatten wir noch einmal richtig Glück, wie in Teil 1 beschrieben, riss auch hier plötzlich der Himmel auf und ein riesiges Band von Nordlichtern schwebte über uns. So krasse Nordlichter hatte ich noch nie gesehen. Ein irres Naturschauspiel. Kann man einen Trip eigentlich besser abschließen? IMG_9774-1V2 IMG_9800V2

Am Abend vor der Rückreise übernachteten wir in Harstad, da wir sehr zeitig zum Airport mussten. Die Stadt machte einen nicen Eindruck, für eine intensivere Erkundung fehlte uns allerdings die Zeit. Das also beim nächsten Mal – und vielleicht dann sogar im Sommer? :)

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